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Tauziehen ohne Freunde (stattdessen mit Battle Ropes)

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Nils Gatzmaga, Christian Eisenberg gefällt dieser Artikel

Wer, wie ich, keine Spielkameraden hat, mit denen er nach Lust und Belieben Tauziehen kann, für den ist die nächste funktionelle Fitness-Übung vielleicht eine interessante Alternative…

Tauziehen mit Battle Ropes

Ihr braucht dafür:

  • 1 Trainingsseil
  • 1-2 dicke Gummibänder (auch unter der Bezeichnung Strengthbands zu finden; 2 Bänder ermöglichen einen längeren Arbeitsweg bevor man wieder locker lassen muss)
  • und einen wirklich soliden Befestigungspunkt für die Gummibänder

Tauziehen ist eine phänomenale Fitness-Übung, die im Grunde den ganzen Körper fordert. Mit besonderem Fokus wird allerdings der Rücken, Armbeuger und Griffkraft dynamisch trainiert. Tauziehen war bis 1920 sogar olympisch.

Vorab noch wichtige grundlegende Sicherheitshinweise beim Verwenden von Strengthbands:

Strengthbands dürfen nie über deren vorhergesehene Höchstlänge gedehnt werden (i.d.R. die 2-3-fache Ruhelänge) und sollten vor jedem Training auf etwaige Verschleißspuren wie Risse etc. kontrolliert werden.

Im Video seht ihr wie es geht und wie es aussieht:

Battle Rope Seminar:

Für all diejenigen, die noch mehr funktionelle Übungen mit Battle Ropes kennenlernen wollen, hier noch mal der Link zum kommenden Battle Rope Seminar am 18. Mai, dass ich für das Bildungswerk des Landessportbundes Rheinland-Pfalz in Mainz halte. Hier geht es zur Anmeldeseite.


Einführung in das funktionelle Training mit Battle Ropes

In meinen letzten Videos und Artikeln habe ich bereits angerissen, wie ein Training mit Battle Ropes in etwa aussehen könnte. Seitdem bekam ich mehrere Anfragen bezüglich der optimalen Dicke und Länge der Seile und was für den Anfang noch alles zu beachten ist.

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Vor einigen Tagen ist auf der Internetseite von Innovative Training Systems ein Artikel von mir veröffentlicht worden, der genau diese Fragen beantwortet. ITS ist einer der führenden Anbieter für funktionelles Trainingsequipment in Deutschland und bietet nebenbei auch verschiedene Fortbildungen zum Umgang mit ihren Geräten an.

Den Link zum Artikel findet ihr hier.


Zu mehr Athletik mit Kettlebells und Battle Ropes

Zum Ende des letzten Artikels habe ich abschließend erwähnt, wie wichtig eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining für eine effektive und nachhaltige Körperfettreduktion ist. So ein Training setzt sich idealerweise aus mehrgelenkigen Übungen zusammen, die möglichst viele Muskelgruppen gleichzeitig aktiveren (=gleich hoher Energieverbrauch). Dieser Anspruch wird vor allem von funktionellen Übungen erfüllt. Sie trainieren neben den großen bewegungsverursachenden Muskelgruppen auch die oft vernachlässigte Stabilisationsmuskulatur von Rumpf, Schultern und Hüften. Schöne Beispiele für funktionelle Bewegungsmuster sind die gute alte Kniebeuge, das Hüftstrecken (z.B. Kreuzheben), etwas von sich weg drücken (Liegestütze) oder sich hochziehen (Klimmzüge).

Eine interessante Alternative und Abwechslung bietet auch ein funktionelles Training mit Battle Ropes und Kettlebells. In Form eines knackigen Zirkeltrainings kann man mit diesen beiden Tools den Stoffwechsel ordentlich anheizen, die Ausdauer verbessern und gleichzeitig grundlegende Bewegungsmuster trainieren, die einen deutlich belastbarer im Alltag machen. Hier ein kurzes Video, damit ihr sehen könnt was ich meine:

Funktionelles Training mit Battle Ropes und Kettlebells – nur einige Beispiele: